Heute geht es wieder in eine völlig andere Landschaft, ins Fjordland im Südwesten Neuseelands. Te Anau am gleichnamigen See ist unser Ziel. Dort werden wir drei Nächte bleiben, bevor wir zum Abschluss eine Schiffstour auf oder besser gesagt, in den Doubtful Sound machen.

Der Weg dorthin hält nicht so viele Höhepunkte bereit, interessant wird aber eine hundert Jahre alte Hängebrücke und dann das Ankommen an den zwei Seen Manapouri und Te Anau im abendlichen Sonnenlicht.
Ganz zu Anfang nach der Fährankunft auf dem Festland schauen wir uns einige viktorianische Häuser in Invercargill an.



Dann führt uns unser Scenic Highway Richtung Küste.

Heute hängen die Wolken tief und es weht ein scharfer kühler Wind. Das scheint hier nicht ungewöhnlich zu sein. Der Strand ist voll mit angeschwemmten Ästen und Baumstämmen. Auf keinen Fall einladend für ein Bad.
Weiter im Hinterland erreichen wir dann die 110 m lange Hängebrücke aus Holz von 1898.





Nun ist es nicht mehr weit und wir erreichen die Region Fjordland.
Als erstes kommen wir an das Ufer des Lake Manapouri und ein beeindruckender Abendhimmel über dem See fasziniert uns:



Wir machen nur einen kurzen Stopp. Hierhin werden wir in drei Tagen noch einmal zurückkehren und eine Schiffstour in den Doubtful Sound unternehmen. Heute geht es noch zwanzig Kilometer weiter zum Lake Te Anau.
Und auch hier werden wir mit einer tollen Abendstimmung empfangen.


Dann checken wir in unser Bed and Breakfast ein und gehen erstmal zum Abendessen in den Ort. Erstaunlicherweise können wir sogar noch draußen sitzen. Windgeschützt ist es angenehm warm.
Morgen wollen wir uns auf die spektakuläre 120 Kilometer lange Fahrt zum Milford Sound machen und unterwegs einige Wanderungen einstreuen.
Seid gegrüßt – und beglückwünscht zu diesen fabelhaft wechselnden Eindrücken! Ihr verfolgt ja ziemlich genau unsere Route in der Gegenrichtung, das belebt unsere Erinnerungen rückwärts. Stewart Island/Rakiura ließen wir aus, haben uns aber überzeugt, dass es mit einer massiven Kette an das Südufer von Bluff angebunden war (Foto kann ich nur extra liefern). Die fast 120 Jahre alte Clifden Suspension Bridge sollte uns Bauingenieuren eigentlich Stolz erlauben – denn wer oder was verursacht die kürzeren Lebensdauern jüngerer Brücken? Wir gönnen Euch den Sonnenschein in Te Anau und am Manapouri-See. Da konnte ich noch baden, aber jetzt gegen Sommerende macht sich schon bemerkbar, dass der Südpol etwas näher liegt als der Äquator. Für das Wetter im Doubtful Sound halten wir 4 Daumen, danach geht’s nordwärts und dem Weinland entgegen, Cheers!
Manfred.
Lieber Roland, liebe Sonja,
herzlichen Dank für die vielen unterschiedlichen Eindrücke und die tollen Bilder. Sie lassen mich erahnen, was Neuseeland ausmacht.
Danke für das Teilhaben dürfen. Es freut mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass es wieder etwas Neues gibt. Lasst es euch gut gehen und seid behütet. Lieben Gruß Birgit mit Brigitte