Neuseeland 2026-11 Die spektakulärste 120 Kilometer Sackgasse der Welt – die Milford Road

Heute geht es auf die spektakulärste 120 Kilometer lange Sackgasse der Welt zum Milford Sound.

Das bedeutet zwei Stunden Hinfahrt und zwei Stunden Rückfahrt. An eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 bis 70 Kilometer pro Stunde haben wir uns inzwischen gewöhnt. Aber es lohnt sich und so geht es los, nachdem es zum Frühstück im Bed and Breakfast endlich mal wieder nicht nur Toast, Müsli und Marmelade gibt.

Das Wetter sieht nicht so gut aus, aber das heißt in Neuseeland nichts. In drei Stunden oder hinter dem Pass auf dem Berg kann es ganz anders aussehen. Wir machen uns jedenfalls auf den Weg und hoffen, unterwegs auch die ein oder andere kleine Wanderung machen zu können.

Erst geht es noch am Lake Tekapo entlang und da kommt auch schon wieder ein wenig die Sonne hervor.

Hier hat jemand ein tolles Zelt aus Strandgut zusammengebaut.

Das Problem an Neuseelands Stränden sind übrigens die kleinen lästigen Sandflies, kleine Stechmücken. Dagegen hilft zwar einigermaßen ein Insektenspray, aber nicht hundertprozentig.

Und schon zieht es sich wieder zu, um …

… wenig später aufzulockern. Passend zu den Mirror Lakes.

Die liegen sehr dicht an der Straße und sind auch sehr schön, haben aber den inzwischen bekannten Nachteil, dass dort neben den drei, vier „normalen“ Touristen auch …

… die hundertfünfundzwanzig Asiaten da sind. Wir schmunzeln inzwischen darüber und fahren schnell weiter.

Immer wieder machen wir einen Stopp und genießen die Landschaft.

Leider ist das Wetter doch zu regnerisch und die Wanderung hoch auf einen Berg ist nicht möglich, da der Weg zu rutschig und glatt ist.

Stattdessen sind heute verstärkt Wasserfälle von den umliegenden hohen Bergen zu sehen.

Und ein Spaziergang durch den feuchten Regenwald ist immer ein Erlebnis.

Nachdem wir den Pass überwunden haben und beim Milford Sound angekommen sind, heißt es, einen Parkplatz zu finden und dann geht es auf eine kleine Wanderung entlang des Fjordufers.

Da der Milford Sound eines der Highlights von Neuseeland ist, drängen sich hier natürlich die Touristen und alle wollen auf ein Ausflugsschiff, um ein bis zwei Stunden in den Fjord hineinzufahren bis zum Ausgang ins Meer. Wir selbst haben dies nicht auf dem Plan, da wir übermorgen in einen anderen, nicht so überlaufenen Fjord fahren, zum Doubtful Sound.

Wir genießen also ganz entspannt die faszinierende Landschaft und spazieren am Seeufer entlang.

Und machen uns dann auf den Rückweg nach Te Anau.

Heute Abend wird dann noch gegrillt auf der Terrasse:

Am nächsten Morgen wollen nun also unsere gestrige ausgefallene Wanderung nachholen und ca. drei Stunden um den See herumgehen, um uns am Ende vom Strand auf der anderen Seite mit einem Wassertaxi abholen zu lassen.

Eine sehr schöne Wanderung, wieder bei bestem Wetter.

Und dann sind wir auch schon am Ziel und erwarten das Wassertaxi.

Da inzwischen der Wind deutlich stärker geworden ist, wird die Fahrt eine schöne Schaukelei und es heißt, sich festzuhalten.

Zum Abschluss in Te Anau finde ich dann übrigens noch einen neuseeländischen Whisky, sehr hochprozentig und überaus lecker.

Morgen heißt es Abschied zu nehmen von Te Anau und weiter zu ziehen, aber das nächste Highlight, die Fahrt zum und auf den Doubtful Sound verspricht, richtig toll zu werden. Der Wetterbericht sieht sehr gut aus.

Ach, und noch etwas Kurioses habe ich: auf der großen Schaffarm Beresford Heights ist mir doch das Lied Wuthering Heights von Kate Bush in den Sinn gekommen. Jetzt ist ein neuer Kinofilm zum Roman hier auf Neuseeland angelaufen:

Was für ein „Zufall“? Ich behaupte ja, es gibt keine Zufälle!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen