Ja, dann wollen wir mal unsere Reise auf der Südinsel Neuseelands abschließen und uns auf den Weg zur Nordinsel begeben. Wir schreiben inzwischen in unserem Logbuch Dienstag, den 17. März. Viel Zeit ist vergangen seit unserer Ankunft in Christchurch am 6. Februar. Und so viele tolle neue Eindrücke haben wir gesammelt. Wir haben mit vielem Glück gehabt, angefangen beim Wetter, und eigentlich hat alles gut geklappt bzw. „es hat sich alles gut gefügt“.
Neuseeland ist einfach ein sehr lohnenswertes Reiseziel, mit überaus freundlichen Menschen, auch wenn sie oft laut in ihrer Unterhaltung miteinander sind, und mit beeindruckenden und abwechslungsreichen Landschaften. Wir sind jedenfalls froh, diese weite und aufwendige Reise in Angriff genommen zu haben.
Doch wie sagte schon Augustinus: „Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“
Also los: erstmal müssen wir unser Auto in Christchurch abgeben. Es hat uns 3.500 Kilometer gut gedient und wir haben nur eine Beule reingefahren: ein niedriger Holzpoller auf einem Parkplatz stand irgendwie im Weg:

Das bekommen wir hoffentlich über die Versicherung geregelt.
Und dann ist heute in Christchurch auch der achte Jahrestag von Sonja und mir. Darauf wollen wir doch auch anstoßen. Also auf in den Riverside Marketplace auf einen Aperol Spritz und einen Apple Cider:



Und schon geht’s weiter: am heutigen 18. März holen wir unser Wohnmobil ab, auch in Christchurch:

Es ist wie immer ein Campervan mit Schiebetür an der Seite und zwei Türen am Ende. Diesmal ein Fiat Cliff 640.
Mit dem machen wir uns auch gleich auf den Weg nach Picton, um dort morgen gaaaaaaaanz früh mit der Fähre nach Wellington über zu setzen. Auf dem Weg dahin kommen wir an einer kleinen Kolonie Seelöwen vorbei.


In Picton übernachten wir direkt in der Stadt auf einem Mini Campingplatz, um morgen früh um 6:30 Uhr pünktlich bei der Fähre zu sein.



Und geschafft! Am nächsten Morgen sind wir rechtzeitig beim Check In im Hafen.





Die Überfahrt dauert knapp vier Stunden. Die verbringen wir mit Frühstück und, wie Manfred schon richtig gesagt hat, mit wehmütigem Blick zu Anfang auf die Ufer des Queen Charlotte Sounds, wo wir vor wenigen Tagen erst entlang gewandert sind.

Aber, Augen nach vorne! Die Nordinsel hat auch ihre Sehenswürdigkeiten! Ich muss nur bald mal zum Friseur, wie mir der Wind an Deck der Fähre zu sagen scheint:

Und dann erreichen wir auch schon Wellington, die Hauptstadt Neuseelands, und fahren wieder aufs Festland.




Der Weg soll uns heute noch nach Whanganui führen. Aber davon erzähle ich im nächsten Blogbeitrag.
Hallo ihr zwei, man könnte fast meinen, ihr habt das Konzept „gemeinsam unterwegs sein“ perfektioniert, egal ob zwischen Weinreben, auf zwei Beinen, zwei Rädern oder inzwischen auf vier (mit deutlich mehr Stauraum 😉).
Gut, dass nur das Auto eine kleine Erinnerung mitgenommen hat und nicht ihr – Blech lässt sich schließlich leichter ersetzen. Und euer Jahrestag in dieser Kulisse? Besser geht’s ja kaum. Acht Jahre seid ihr schon ein Paar, irgendwie beeindruckend, wie schnell Zeit vergeht, wenn man sie offensichtlich richtig nutzt. Ich lese euren Blog immer gern. Es ist ein bisschen, als dürfte ich mir zwischendurch eine gedankliche Auszeit nehmen und ein kleines Stück mitreisen.
Bleibt genau so neugierig auf die Welt und aufeinander und sammelt weiterhin diese schönen kleinen und großen Momente, von denen ihr später noch gern erzählen werdet. Liebe Grüße
Conny