Es ist 7:30 Uhr. Wir schauen vom Bett aus durchs Panoramafenster: blauer Himmel! Das wird ein schöner Tag!
Vier Stunden reine Gehzeit und bei 15 Kilometern nur moderate Höhenmeter. Sehr schön! Da können wir noch ein bisschen im Bett bleiben …

8:00 Uhr: wir sind aufgestanden und schauen uns vor dem Frühstück erst noch ein bisschen draußen um.

Wir sind hier zwar auf 2.000 m Höhe, aber es ist alles schön grün um uns herum.
Die Kühe sind schon beim Frühstück auf der Weide.
Im Hintergrund weit entfernt hohe Berge mit Schneefeldern um die Gipfel.

Und hier geht´s nachher für uns weiter.

Ganz weit hinten lugt auch schon der Peitlerkofel hervor. Er ist mit 2.875 m Höhe der höchste Berg in näherer Umgebung. An ihm müssen wir morgen vorbei, entweder über die Scharte oder auf dem Rundweg.
Aber jetzt erstmal frühstücken!

Gut gestärkt verlassen wir die Starkenfeldhütte und machen uns auf den Weg …

… vorbei am kleinen Teich …

… auf zuerst noch etwas breiterem Weg …

… vorbei an meinen Lieblingstieren (wusste ich vorher auch nicht) …

… und einem Hochmoor auf 2.000 m Höhe.
Im Hintergrund liegen auf der ganzen Etappe heute immer mal wieder ein paar Almhütten. Diese sind bewohnt, zumindest im Sommer, aber nicht für Touristen.

Sonja wird´s langsam zu warm. Kurze Hose hat sie ja schon an, nun kann die Jacke auch noch in den Rucksack.

Eine halbe Stunde später ziehen aber doch ein paar Wolken auf. Eigentlich soll es heute laut Wettervorhersage nicht regnen. Schauen wir mal. Aber auf jeden Fall ist es hier oben auf freiem Feld recht windig.
In der Ferne schaut düster der Peitlerkofel zu uns herüber. Er wird uns heute den ganzen Tag begleiten. So, als warte er nur auf uns…

Diese Almhütten wären zwar in Bewirtschaftung für uns, aber wir haben noch einiges vor uns und wollen erst noch weiter. Eigentlich schade …

Ein wunderschöner entspannter kleiner Weg liegt vor uns. Noch verwöhnt uns auch die Sonne.

Als nächstes erwartet uns eine kleine Kapelle, deren Name uns an Freunde von uns erinnert. Also wollen wir doch mal schauen.

Ein kleiner Altar …

… in einem kleinen Häuschen.

Uns zieht´s weiter. Wie fast immer haben wir noch eine Menge Kilometer vor uns und langsam wäre es Zeit für eine Rast.
Da soll doch laut Wanderkarte noch eine bewirtschaftete Hütte kommen! Jawoll!
Inzwischen ist es auch frisch geworden und ein warmer Platz im Inneren wäre gar nicht so verkehrt.

Pauline und Walter warten ja schon auf uns!

Gemütlich ist´s drinnen. Und warm.

Wir erwarten und freuen uns auf die Gnocci und den Kaiserschmarrn.

Die beiden mussten leider draußen bleiben. Aber ich glaube, sie machen sich auch nichts aus einer Mehlspeise.

Inzwischen sind auch ein paar Mountainbiker angekommen. Mutig sitzen sie sogar draußen.

Und hier noch eine Warnung an den bösen Wanderer, der all seinen Müll in den Bergen liegen lässt. Die Gemsen passen auf und sind gnadenlos …

Ok, wir nehmen ja immer alles mit, haben also nichts zu befürchten. Jedenfalls nicht von den Gemsen.

Der Weg führt uns an einem kleinen Weiher vorbei …

… und auch an einer wunderbaren Sonnenliege. Aber dafür ist es nicht warm genug …

… wie man an Sonjas Jacke mit Kapuze sehen kann.

Jetzt erstmal über die Wiesen bergab ins Tal. Aber man kann den Weg auf der anderen Seite schon erkennen, da geht´s dann wieder hoch!
Und im Hintergrund links? Ja, der Peitlerkofel! Immer noch mit düsterem Blick!

Irgendwie hält sich das Wetter doch. Wieder mehr blauer Himmel. Die kleinen Wölkchen sammeln sich weit weg von uns.

Und zur Maurerberghütte, unserem heutigen Tagesziel, sind es nur noch eine Stunde! Na ja, es inzwischen Viertel nach drei Uhr. Langsam reicht es für heute auch.

Diese Hütte ist aber doch noch nicht das Ziel.

Erst schlängelt sich der Weg noch ein wenig weiter. Aber das kennen wir ja schon.

Die letzten Meter!
Und der inzwischen allen bekannte graue Klotz dahinten wird auch immer größer.

Da ist sie! Wir sind am Ziel: Rifugio Monte Muro, oder auch Maurerberghütte. Auf 2.157 m Höhe.

Wir bestellen uns das Schmutzbier und genießen dann erstmal den Ausblick.
Vor uns liegt der Peitlerkofel jetzt gar nicht mehr so weit weg. Es scheint so, als neige er sich ein wenig zu uns rüber. Als wolle er uns locken: „Kommt herüber!“
Das werden und wollen wir ja morgen auch. Wir überlegen aber immer noch, ob …

… rechts in der Mitte des Bildes über die Scharte …

… oder links herum auf dem Panorama-Rundweg in der Sonne?

Das entscheiden wir nachher beim Abendessen!
Schauen kann man hier in alle Richtungen. Berge gibt es überall! Wir sind halt in den Dolomiten.

Das ist übrigens unser Zimmer. Mit direktem Peitlerkofelblick und Balkon! Was das wert ist, wird sich morgen früh zeigen! Versprochen!

Jetzt erstmal das wunderbare Wildgulasch mit Spätzle und Rotkohl. Herrlich! Dazu natürlich ein italienischer Rotwein …

Aber auch die vegetarischen Tortellini mit Früchten sind sehr lecker!
Wir gehen jedenfalls sehr zufrieden ins Bett.
Ach ja, und wir haben uns auch entschieden für morgen: wir nehmen den Sonnenweg links herum.

Und hier zum Nachgehen unsere heutige Tagesetappe:

Hallo Spatzel,
wie schön, dass wir unsere Entscheidungen aus dem Bauch heraus und mit ein wenig Erfahrung für unseren Weg immer richtig getroffen haben 🤗
So bisschen beneide ich euch, liebe Grüße aus Hessen!