Mittwoch, 11. Februar. Was für ein Blick am Morgen:



Der Wetterbericht hat nicht zu viel versprochen. Der Aoraki ohne Wolken! Es wird ein herrlicher Sommertag. Und das passt sehr gut für unsere Bootsfahrt heute Vormittag auf dem Tasman Gletschersee.
Dieser Bus holt unsere Gruppe ab und wir fahren mit dem Guide zum Startpunkt einer kurzen Wanderung.



Und da liegen sie auch schon: vier Boote, die uns auf dem 8 Kilometer langen See bis zum Beginn des Gletschers bringen.




Bradlee, der in 2027 für ein Jahr nach Deutschland kommen will, wird uns nun anderthalb Stunden auf dem See „umherfahren“ und uns einiges über schmelzende Gletscher und kleine und großes Eisstücke, die sich im Wasser hin- und herbewegen, drehen und aufrichten, erzählen.




Im Hintergrund ist wieder einmal der Aoraki mit seinen zwei Spitzen zu sehen, diesmal aus einer anderen Perspektive.
Bradlee ist sehr sympathisch und bietet uns eine abwechslungsreiche Tour, spaßig mit dem Boot hin- und herfahrend und mit informativen Stopps. Und eigentlich bräuchte es noch nicht einmal irgendwelchen Erläuterungen. Es reicht einfach, nur um sich zu schauen.



Um 13 Uhr sind wir dann wieder zurück am Hotel und lassen bei einer Pause die heutigen Eindrücke sacken.
Hier am Aoraki hat sich übrigens Edmund Hillary auf seine Mount Everest Erstbesteigung 1953 zusammen mit Tenzing Norgay vorbereitet. Sein Konterfei ist überall zu sehen.

Aber wir wollen am Nachmittag noch eine weitere kurze Wanderung machen. Es ist einfach zu schön hier.
Leider ist der beliebte Hooker Valley Track nur zur Hälfte begehbar, die zweite der drei Schwingbrücken muss neu errichtet werden.





Interessant ist dieses Warnschild. Ob sie es ernst meinen? Ein bisschen wohl schon. Aber ich denke, da ist noch ein großer Sicherheitsspielraum enthalten.

So, das war unser heutiger Tag am Aoraki / Mount Cook. Wir sind glücklich, dass der Wettergott es so gut mit uns meinte, denn es ist eher selten, dass hier den ganzen Tag über so ein blauer Himmel zu sehen ist. „Aoraki“ bedeutet bei den Maori übrigens „Wolkendurchbohrer“, da er so oft in Wolken gehüllt ist.
Zum Abendessen gehen wir ins Restaurant Alpine Center, mit wieder herrlichem Blick auf das „Alpenglühen“ am Aoraki.

Morgen fahren wir dann weiter im Inland Richtung Süden, nach Cromwell.
Hallo ihr Lieben, was für tolle Bilder!
Es muss eine faszinierende Landschaft sein mit den Bergen und Seen, in denen es sogar Eisberge gibt!
Habt weiterhin eine großartige Reise, und ich freue mich schon auf euren nächsten Report.
Alles Liebe Poppy
Hallo ihr Beiden, danke für diese wirklich tollen Bilder. Was für eine Landschaft🤩 😍 Sonne, Berge, Wasser und Eis.
Freut mich das das Wetter für euch so toll war.
Weiterhin eine gute Zeit für Euch 😊
Moin, Ihr Beiden, und Gratulation zu diesem Wetterglück am Aoraki!!! Wir sind damals 25 km vor dem Ende der Straße umgekehrt, weil die Wolken immer tiefer in das Tal hineinsanken. Wer nicht über den Gletscher stapfen mag, fährt eben auf dem See spazieren… Hat Bradlee den markanten grauen Hangstreifen am Ufer des Tasmansees Euch als Randmoräne erklärt und erwähnt, wie lange diese „gletscherfrei“ ist? Drüben auf der Westseite haben wir am Franz-Josef-sowie am Fox-Gletscher auch die Spuren des rasanten Rückzugs beobachten können. /Übrigens: An Wanderungen über Swing Bridges wird es Euch nicht fehlen. Und: Sir Edmund könnt Ihr in seinem Geburtsort Orewa (nördlich von Auckland) auch in Bronze wiedersehen. Ach, wir träumen schon den nächsten Bildern entgegen und danken herzlich für diese Revival Tour – Manfred & Renate