Donnerstag, der 12. Februar. Heute heißt es für uns, Abschied zu nehmen vom Aoraki und weiterzufahren nach Cromwell. Dort erwartet uns eine völlig andere Umgebung. Der Ort liegt am Lake Dunstan und beherbergt viele Weingüter. Wir übernachten zwar nicht auf einem von ihnen, aber in einem ländlichen Cottage. Und eine Flasche Wein gibt es trotzdem.

Zuvor steht aber noch eine weitere Besonderheit an: eine Lachsfarm am Kanal, der sich zur Stromerzeugung vom Lake Pukaki hier durchs Land zieht.



Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen, im dazugehörigen Restaurant ein wenig frischen Lachs zu probieren.

Lecker!
Und es ist doch auch gemütlicher als in dem Bistro neben dem Visitor Center einige Kilometer vorher, wo unsere asiatischen Freunde kleine Plastikschälchen kaufen und sich damit zuerst wieder sehr fotogen ablichten lassen.

Hier noch das dazugehörige Suchbild: wer findet einen Touristen, der nicht aus Asien stammt?

Weiter geht es dann zu den Clay Cliffs, einer sehr interessanten und fotogenen Sandstein- und Kieselformation, entstanden durch Gletscherflüsse vor ein bis zwei Millionen Jahren.
Dorthin müssen wir allerdings den Highway verlassen und auf einer unbefestigten Straße fahren, was uns eigentlich vom Autovermieter nicht erlaubt ist. Das Problem dabei sind die entgegenkommenden Fahrzeuge, die ebenso wie wir kleine Schottersteine aufschleudern und in der Frontscheibe oder im Lack Schäden anrichten können. Aber das Risiko gehen wir ein.






Der Abstecher hat sich eindeutig gelohnt. Und mit einem blauen Himmel im Hintergrund wirken die „Felsnadeln“ noch beeindruckender.
Mich erinnert die Gesteinsformation an den Bryce Canyon in den USA.
Weiter geht es durch das weite Tal mit dem Waitaki River.


Auf einsamer Straße …

… vorbei am stehengebliebenen Kamin eines abgebrannten Hauses.

Dann erreichen wir den Lake Dunstan bei Cromwell und wir halten Ausschau nach der Burn Cottage Road, wo auch unser gleichnamiges Cottage steht.
Es liegt etwas abseits, aber umso ruhiger. Es ist eins von drei Gebäuden auf einem großen Farmgrundstück. Hinter unserem Cottage geht ein Hügel hoch, auf dem die Schafe weiden.

Im Garten neben der Veranda steht ein Gasgrill, den wir später noch benutzen wollen.

Und um die einzelnen Gebäude drumherum liegt ein „wundervoll angelegter“ Naturgarten.

Den Rotwein aus dieser Weinregion lassen wir uns schmecken …

… wie auch das Steak.

Und damit geht dieser Sommertag mit so unterschiedlichen Eindrücken leider auch schon zu Ende. Bedauern tun wir auch sehr, dass wir in diesem Cottage nur eine Nacht sind. Morgen geht es für zwei Tage in die Stadt Dunedin an der Ostküste.
Guten Morgen aus Deutschland,
danke für die genauen Berichte und die interessanten Bilder. Auch helfen die Karten mir sehr, euch auf der Reise zu begleiten.
Viele der Landschaftsbilder erinnern tatsächlich sehr an den Südwesten der USA inklusive der asiatischen Touristen.
Hier bei uns liegt wieder Schnee und die Sonne scheint.
Herzliche Grüße an das andere Ende der Welt, Angela
Ihr musst unbedingt den Pool / das Meerwasserschwimmbad ausprobieren ☺️
Viel Spaß
Stefan
…rock-pools sind klasse!!!
Die Clay Cliffs… genau mein Ding….. faszinierend